Partnerschafts- und Eheberatung

In der heutigen Zeit ist die Erwartungshaltung an den Partner oft sehr hoch. In jahrelanger Arbeit mit Paaren wurde herausgefunden, dass es oft die eigenen Prägungen, entstanden durch die Eltern, die Kindheit und die Jugend sind, die den Paaren das Leben schwer machen. Prägung bedeutet, dass sich unbewusst die erlernten Verhaltensmuster oder die Beziehung zu den Eltern oder wichtigen Bezugspersonen in der eigenen Paarbeziehung widerspiegeln.

 

Als Beispiel:
Eine Frau hatte in ihrer Kindheit massive Ängste gegenüber dem Vater entwickelt. In der eigenen Paarbeziehung kann es aufgrund dieser unbewussten Ängste eine Übertragung auf den Partner geben. Das Denken und Fühlen wird beeinträchtigt, Beziehung und Kommunikation sind nicht möglich, weil die unbewusste Angst vor dem Partner nicht bewusst erklärbar ist. So kriegen Partner im Wechsel Masken der Vergangenheit aufgesetzt und die Spirale der Konflikte beginnt.

 

Ziel meiner Arbeit mit ihnen ist, die Masken der Vergangenheit durch Zuordnung von Gefühlen und Verhaltensweisen herauszuarbeiten, die eigenen Anteile zu erkennen und zu stärken. Eigene Wünsche und Bedürfnisse werden entdeckt und im gemeinsamen Gespräch lernt das Paar sich einander mitzuteilen und Meinungsverschiedenheiten und Konflikte fair zu klären und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

 

Die verschüttete oder nicht mehr lebbare Liebe findet ihren neuen Weg und dem gesunden Neuanfang steht nichts mehr im Weg. 

 

Manchmal entsteht leider auch die Fragestellung, ob die bestehende Beziehung überhaupt noch eine Chance hat. Ziel unserer gemeinsamen Arbeit in der Trennungssituation ist es, ihnen einen Raum zu geben für all ihre Gefühle und einen durch Achtung und Respekt getragenen Abschied möglich zu machen.